Wie viel Swissness in Schweizer Marken steckt | Schweizer Markenkongress

Wie viel Swissness in Schweizer Marken steckt

Persönlich

19. Juni 2018

Am Schweizer Markenkongresses hat die Agentur im Dolder Grand in Zürich die zehnte Ausgabe des Markenplakats präsentiert.

Zum zehnjährigen Bestehen der Markenlandschaft überrascht Evoq mit einem komplett neuen Konzept für das Markenplakat. 200 ausgewählte Schweizer Marken wurden hinsichtlich ihrer Swissness im Markenauftritt untersucht und entsprechend verortet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der Swissness-Berg

Während im Online-Kompendium mittlerweile Informationen zu über 800 Schweizer Marken zu finden sind, präsentiert das Markenplakat 2018 200 ausgewählte Marken mit der viel besprochenen «Swissness» als Themenschwerpunkt. Auf dem abgebildeten Matterhorn drängen sich die Marken zur Swissness-Spitze – je weiter oben sich die Marke auf dem Plakat befindet, desto mehr «Schweiz» nutzt sie in ihrem Markenauftritt. Für die Bewertung wurden typische Swissness-Attributte der Marken eingehend untersucht, zum Beispiel Verwendung der Schweizer Flagge, der Farbkombination Weiss-Rot oder Schweizer Namensbestandteile. Ganz oben befinden sich zwei urschweizerische Produktmarken – Emmentaler und Tilsiter.

Untersucht wurden Marken verschiedenster Branchen, von Lebensmittelherstellern über Banken bis hin zu Tourismusorganisationen. Alle Marken wurden gemäss ihrer Bedeutung in unterschiedlichen Grössen abgebildet, wobei die Bekanntheit im Inland, in Europa und weltweit analysiert wurde. Die Herkunft der Produkte und Produktionsstandorte der Marken wurden in der Analyse nicht mitberücksichtigt.

Wie viel Swissness steckt tatsächlich in Schweizer Marken? 

Das Plakat zeigt vorhersehbare Resultate, aber auch Unerwartetes. Eher wenig überraschend: Viele Tourismusregionen nutzen Swissness in ihren Markenauftritten. Hingegen zeigt die Analyse auch, dass national und international agierende Marken, wie beispielsweise UBS oder Ovomaltine, als Schweizer Marken wahrgenommen werden, obschon sie wenig Swissness in der Marke aufweisen. Und viele Schweizer Weltmarken, wie z.B. Nespresso, tragen kaum aktiv Schweiz in die Welt hinaus. Dementsprechend sorgte das 2 x 3 Meter grosse Plakat am Markenkongress für Diskussionsstoff und spannende Gespräche. Die Teilnehmenden vom Markenkongress erhielten das neue Markenplakat kostenlos als Geschenk.

Das Markenplakat und die dazugehörende Online-Plattform stellen eine Gemeinschaftsproduktion von Evoq, HTP St.Gallen und GeOps dar.