Interviews | Schweizer Markenkongress

Referenteninterviews

"Der Public Value ist essentiell bei der Rekrutierung qualifizierter und motivierter Mitarbeitender"

"Der Public Value ist essentiell bei der Rekrutierung qualifizierter und motivierter Mitarbeitender"

Dominik Wittenbeck, Global Brand Manager Talent Acquisition bei F. Hoffmann-La Roche Ltd, über die Rolle von Public Value beim Employer Branding.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2018

Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht «Employer Branding» und was muss aus Unternehmenssicht beachtet werden?

Dominik Wittenbeck: „Eine starke und bekannte Unternehmensmarke heisst nicht immer automatisch, dass diese auch für Bewerber ansprechend ist, und hier setzt das Employer Branding an. Ein professionelles Employer Branding übernimmt viele Elemente aus dem "klassischen" Marketing und wendet sie an, um die Firma als attraktiven Arbeitgeber bekannt zu machen und auch um Bewerber gezielter anzusprechen. Segmentierung, zielgruppenspezifische Inhalte und ein ebenso zielgerichtetes Channel Management sorgen dafür, dass offene Stellen schneller mit qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten besetzt werden können und tragen damit  zum Unternehmenserfolg bei. Aus Unternehmenssicht muss beachtet werden dass das, was nach aussen kommuniziert wird, auch mit dem "Innenleben" der Firma übereinstimmt - also authentisch ist. In diesem Fall ist Employer Branding nicht nur "candidate attraction", sondern auch "candidate retention": Wenn man zu viel oder die falschen Dinge verspricht, kommen Kandidaten mit falschen Vorstellungen, was zu Unzufriedenheit führen kann. Im schlimmsten Fall muss man nach kurzer Zeit wieder mit der Rekrutierung starten, da der mühsam gefundene und eben angelernte neue Mitarbeitende die Firma bereits wieder verlässt."

Legen Arbeitnehmer heute mehr Wert auf die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit?

Wittenbeck: „Dass Sinnhaftigkeit der Arbeit und auch die direkte, wie indirekte Auswirkung der eigenen Arbeit, einen immer höheren Stellenwert hat, sehen wir in allen Bereichen und Altersgruppen, nicht nur bei der Generation Y, welcher dies normalerweise zugeschrieben wird. Diese Sinnhaftigkeit führt zu einer höheren Motivation und auch einem höheren Zusammengehörigkeitsgefühl, denn man will als Team, als Firma gemeinsam ein Ziel erreichen."

Was muss ein Unternehmen bieten, um für Arbeitnehmer attraktiv zu sein? Hilft ein guter «Public Value» beim Rekrutieren neuer Mitarbeiter?

Wittenbeck: „Wenn man an einen attraktiven Arbeitgeber denkt, kommen einem wahrscheinlich folgende Dinge in den Sinn: attraktive Zusatzleistungen, wie subventionierte, ausgewogene Verpflegung, interne/externe Fortbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuung usw. Doch dies greift zu kurz, denn ein attraktiver Arbeitgeber ist viel mehr als das. Bewerberinnen und Bewerber achten auf die Unternehmenskultur, wie gut das Führungsteam ist, welche Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden. Aber auch welche Auswirkung ihre Arbeit hat, den persönlichen  Beitrag zum Erfolg, auch für die Gesellschaft. Womit wir bei Sinnhaftigkeit und auch dem guten "Public Value" wären, denn letzterer ist essentiell bei der Rekrutierung qualifizierter und vor allem motivierter Mitarbeitender."

Herzlichen Dank für das Gespräch!

"Wer einen Dialog führen will, muss vor allem auch zuhören"

"Wer einen Dialog führen will, muss vor allem auch zuhören"

Karin Baltisberger, Managing Partner, Leiterin Unternehmenskommunikation bei die Mobiliar zeigt, wie die Kundenorientierung bei der Mobiliar gelingt.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2018

Der GemeinwohlAtlas bildet den gesellschaftlichen Nutzen von Unternehmen und Organisationen ab. Im Branchenvergleich belegt die Mobiliar 2017 den zweiten Platz und konnte sich in allen Kategorien verbessern. Sind Ihnen diese Statistiken wichtig und welche Lehren ziehen Sie daraus?

Karin Baltisberger: „Wir tun, was wir tun nicht der Statistik wegen oder um Auszeichnungen zu gewinnen, sondern weil wir davon überzeugt sind. Die Mobiliar wurde vor 192 Jahren als Genossenschaft gegründet - für das Gemeinwohl! Seither ist es uns ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zu einer prosperierenden Schweiz zu leisten. Unser Gesellschaftsengagement deckt deshalb die verschiedensten Bereiche ab: Von der Prävention zum Schutz vor Naturgefahren über Innovationsförderung bis hin zur Unterstützung von lokalen Kunst- und Kultur-Projekten."

Wie schaffen Sie es Ihre Marke zu emotionalisieren? Und warum ist es wichtig, mit Ihrer Zielgruppe in den Dialog zu kommen?

Baltisberger: „Wenn ein Kunde oder eine Kundin einen Schaden hat, ist das immer ein sehr emotionaler Moment. Genau da sehen wir unsere Stärke. Wir sind für die Menschen da, wenn sie uns brauchen. Wenn sie knietief im Schlamm stecken, dann holen wir unsere Gummistiefel raus und kümmern uns - nicht nur um den Schaden, auch um den Menschen. Wer einen Dialog führen will, muss vor allem auch zuhören. In unserer Kommunikation transportieren wir genau diese Botschaft: wir zeigen echte Menschen und echte Schäden. Aber natürlich darf auch eine Prise Humor nicht fehlen. Für Witz und Herz sorgen unsere Schadenskizzen."

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Capture Media: "Engagement als Währung"

Capture Media: "Engagement als Währung"

Sandro Albin, Managing Partner, spricht über neue Technologien von Capture Media und zeigt, warum diese Messmethodik entscheidend für eine erfolgreiche Kampagne sein kann.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2018

Wie sollten Unternehmen Ihre KPIs für Content Marketing definieren? Welche Fehler werden häufig begangen?

Sandro Albin: „KPI’s sollten in erster Linie greifbar und messbar definiert werden. Ebenfalls ist es wichtig, dass die KPI’s unter den verschiedenen Massnahmen vergleichbar sind. Gut dafür eignet sich die Währung «Engagements». Capture Media formuliert das Engagement, als aktive Webseiten Session, bei welcher der Besucher sich aktiv, mindestens 8 Sekunden, nachweislich durch die Webseite scrollt, klickt etc. Dabei misst die Tracking Technologie von Capture sehr detailliert das Verhalten auf der Page und somit das Engagement."

Wie lassen sich die definierten Größen erfolgreich messen?

Albin: „Indem man sich im Vorfeld gut überlegt, welche Engagements auf der Page relevant sind für den angestrebten Wissenstransfer. Wenn diese sogenannten Events definiert sind, können sämtliche Werbemassnahmen auf diesen KPI’s verglichen und optimiert werden."

Welchen Nutzen ziehen Unternehmen aus einer gezielten Messung der relevanten Daten?

Albin: „In erster Linie können die Werbekosten optimiert und die Massnahmen effizienter gestaltet werden. Es können greifbare und tiefe Insights über das Userverhalten auf der Page generiert werden. Daraus lassen sich auch die Interessen der User ableiten."

Herzlichen Dank für das Gespräch!

AXA Blog: "Content-Hub für gute Geschichten"

AXA Blog: "Content-Hub für gute Geschichten"

Mélanie Gujan, Head of Marketing Communications, spricht über die Rolle neuer Kampagnen-Mechaniken und Content Campaigning bei AXA.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2018

Warum ist das Thema «Content Campaigning» für AXA besonders wichtig? 

Mélanie Gujan: „Content Campaigning leitet sich von der Content Marketing Strategie ab, die für AXA seit zwei Jahren ein Aufbruch in die neue Marketing Welt bedeutet. Im Zentrum unserer Kommunikation steht immer eine relevante Geschichte für den Kunden, die wir dann auf allen Kanälen integriert spielen. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir nur so, durch diese neue Art der Kommunikation unsere Zielgruppen erfolgreich erreichen und ihnen einen Mehrwert bieten können."

Wie muss der Content gestaltet sein, um ein junges, kritisches und eher werberesistentes Publikum zu erreichen?

Gujan: „Der Content muss letztendlich relevant sein und dort gespielt werden, wo sich das Publikum tummelt – das erreichen wir, wenn der Inhalt, der Zeitpunkt, der Kanal, das Format und v.a. der Kontext stimmt. Es ist uns wichtig den Kunden und seine Bedürfnisse auf seiner AXA Reise zu verstehen – da nimmt auch das Thema datengetriebenes Marketing eine immer grössere Rolle ein."

Welche Rolle spielt der AXA Blog in Ihrer Marketing-Kommunikation?

Gujan: „Unser AXA Blog ist das zentrale Eingangsfenster für jeglichen Traffic. Der Blog übernimmt die Aufgabe eines Content-Hubs, auf dem die interessanten Geschichten erzählt werden. Der Blog triagiert den Traffic und ist die Basis für gutes Retargeting und leitet die Leads anschliessend im Sales Funnel weiter. Die Anforderung an den Blog sind sehr hoch; zum einen müssen die Geschichten so relevant sein, dass sie im passenden Kontext der Zielgruppe gefunden werden und andererseits aber auch möglichst zu einer Weiterleitung auf eine Produktinformation animieren. Unser Blog ist heute noch zu Text lastig, unser Ziel ist es, auch auf dem Blog noch stärker auf Videos und Infografiken zu setzen."

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Swisscom: "Branding by doing"

Swisscom: "Branding by doing"

Olaf Geuer, Head of Brand & Strategy bei Swisscom, spricht über die Wandlung der Marke. 

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2018

Swisscom ist eine der wertvollsten Marken der Schweiz. Inwiefern muss sich auch eine etablierte Marke regelmässig neu erfinden?

Olaf Geuer: „Ich glaube stark an die Kraft der Veränderung und an den Wandel als Treiber für Fortschritt. Gleichzeitig sind bei etablierten Marken wie Swisscom Beständigkeit und Kontinuität wichtige Erfolgsfaktoren. Das gilt es zu balancieren. Um Veränderungen positiv aufnehmen zu können, müssen wir genau wissen, wofür wir als Marke stehen und auf welche Stärken wir bauen können. Die Marke Swisscom steht für Vertrauen, Qualität und Verbundenheit mit der Schweiz und ihren Menschen. Aber auch klar für Innovation und Fortschritt. Wenn wir auf diesem starken Fundament Veränderungen offen und proaktiv angehen, können wir diese mitgestalten und uns dabei laufend weiterentwickeln. Das ist unser Anspruch als Unternehmen und als Marke."

Welche Denkweisen, Prozesse und Kundeninteraktionen müssen hinterfragt werden?

Geuer: „Kundenverhalten, Marktentwicklung und neue Technologien sind Faktoren, die immer wieder neue Anforderungen an uns als Swisscom stellen. Hier braucht es eine Kultur, die es grundsätzlich erlaubt, alles hinterfragen zu können. Das ist nicht immer einfach, aber dabei erlebe ich Swisscom als sehr progressiv. Wir überprüfen laufend die Kundenwahrnehmung und -anforderungen über verschiedene Befragungen, Beobachtungen und Analysen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse haben dann zum Beispiel Einfluss auf die Marken- und Produktentwicklung. Intern versuchen wir über neue Arbeitsformen unsere Prozesse in der Zusammenarbeit zu optimieren – und das nicht nur in der IT, sondern über alle Bereiche hinweg bis hin zum Branding."

Wie kann aus Ihrer Sicht die Effizienz und Wirkung einer Marke gesteigert werden?

Geuer: „Für die Wirkung sind eine klare Position und Haltung als Ausgangspunkt zentral, um ein kohärentes Markenerlebnis über alle Aktivitäten entwickeln zu können. Ohne diese Klarheit besteht ansonsten die Gefahr, dass man für die Kunden immer weniger greifbar wird und im Rauschen der unzähligen Angebote untergeht. Für die Effizienz ist es in der Markenarbeit wichtig, Prozesse und Tools zu etablieren, die sich optimal in die operativen Abläufe des Unternehmens einbinden lassen. So kann man viele Aufgaben über Standards, Vorlagen und Templates sehr effizient abhandeln, um dann auf der anderen Seite mehr Raum für grössere Entwicklungsthemen zu haben. Generell folgen wir bei Swisscom dem Credo «Branding by Doing» – was schlicht bedeutet, dass Marke nicht bloss Theorie sein darf, sondern immer ein Erlebnis- und Kundenthema bleiben muss."

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Digitec Galaxus: "Inspirierende Plattform sein"

Digitec Galaxus: "Inspirierende Plattform sein"

Florian Teuteberg, CEO von Digitec Galaxus, spricht über die Marketingaktivitäten und die Abgrenzung zu Amazon. 

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2018

Galaxus verfolgt eine konsequente Kundenorientierung. Wie gelingt es die Marke in den Köpfen der Kunden zu platzieren? 

Florian Teuteberg: „Das gelingt uns zum einen durch unser freches und mutiges Marketing: Mit unseren Digitec- und Galaxus-Werbekampagnen sorgen wir immer wieder für Gesprächsstoff. Zum anderen gewinnen wir die Herzen und Köpfe unserer Kunden, indem wir tiefe Preise und ein gut gepflegtes Sortiment voller starker Marken mit einem lustvollen Einkaufserlebnis vereinen: Digitec und Galaxus sind nicht nur Produktsuchmaschinen, sondern inspirierende, unterhaltende und informative Plattformen, ander die Besucher aktiv teilhaben können."

Amazon wird verstärkt in den Schweizer Markt eintreten. Wie grenzt sich Galaxus von der Konkurrenz aus den USA ab? Und wo sehen Sie die Vorteile, die Galaxus gegenüber dem Wettbewerber aufgebaut hat?

Teuteberg: „Als hiesiger Marktführer mit einer 17-jährigen Firmengeschichte verfügen wir über eine Marke, mit der sich die Schweizer identifizieren. Das beweist nicht zuletzt unser starkes Wachstum in den vergangenen Jahren. Galaxus bietet ein auf die Schweizer Kunden abgestimmtes Sortiment mit allen relevanten Marken. Dank unseren gut gepflegten Produktdaten finden unsere Kunden das passende Produkt, auch wenn sie sich nicht damit auskennen. Der Einkauf ist bei uns auch besonders übersichtlich und entsprechend komfortabel. Und wir liefern unsere Ware gleichentags in eine unserer zehn Filialen oder am folgenden Tag per Post oder via PickMup in über 400 Standorte der Migros-Gruppe. Neben dem in der Schweiz einzigartigen Komfort und Service bieten wir eine lebendige, authentisch-menschliche Einkaufswelt: Mit unseren redaktionellen Inhalten inspirieren, informieren und unterhalten wir die Kunden. So schaffen wir über die Produktwelten hinaus einen Mehrwert. In unseren Shopping-Communities, die mittlerweile über eine Million Beiträge enthalten, können sich unsere Kunden über Produkte und sonstige Themen unterhalten und ihre Meinungen austauschen. Der Kunde ist bei uns also in guter Gesellschaft."

Herzlichen Dank für das Gespräch!

„Netzwerk-Plattform und unzählige Gespräche"

„Netzwerk-Plattform und unzählige Gespräche"

Michael Fischer, CEO der Adcom Group, hat die Gelegenheit genutzt, ihre Neupositionierung in der Branche bekannt zu machen. Dies war nur eines der Highlights am Kongress. 

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2017

Hallo Herr Fischer. Es freut mich sind Sie da. Adcom nutzt den Kongress, um den Gästen sein neues Profil vorzustellen. Was hat sich geändert und wie haben Sie dies für die Gäste umgesetzt?

MF:
„Danke. Als Sponsor war der Markenkongress für uns eine sehr gute Gelegenheit, uns selbst zu präsentieren: Adcom for Sponsoring & Promotion. Ziel war es, unser breites Leistungsspektrum rund um das Thema Sponsoring & Promotion aufzeigen. Gleichzeitig nutzen wir den Kongress natürlich auch als Netzwerk-Plattform und hatten unzählige Gespräche und Meetings, hier drinnen bei hitzigen Temperaturen oder ein bisschen kühler an der Bar."

Wie haben Sie den Kongress erlebt, welche Themen nehmen Sie bei Adcom mit?

MF:
„Ich persönlich habe die Gelegenheit genutzt, mir drei Vorträge anzuhören. Das Highlight war für mich, sehr professionell vorgetragen, Roman Reichelt von der Migros. Ich konnte viele Dinge herauspicken und lernen, wie ein Grosskonzern im Marketing Speed an den Tag legt."

Grossartig. Von den Networking-Situationen her – Hat sich da etwas ergeben? Wen haben Sie angetroffen?

MF:
„Adcom ist schon so lange in dieser Branche. Wir kennen natürlich viele Leute. Es ist immer wieder ein Hallo, ein Wiedersehen. Und doch wird man auch immer wieder neuen Leuten vorgestellt. Wir haben gute Gespräche geführt. Wir konnten bestehende Kontakte festigen, für einen neuen Auftrag hat es eine Zusage gegeben und ganz neue Kontakte haben wir auch gemacht, welche wir im Nachgang aufbereiten und weiterverfolgen."

Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg beim Kontakte knüpfen!

„In vielen kleinen Schritten zur Kundenbeziehung, eine Evolution!"

„In vielen kleinen Schritten zur Kundenbeziehung, eine Evolution!"

Reto Gurtner, Verwaltungsratspräsident der Weisse Arena Gruppe über den Weg zu einer globalen Bergtourismus-Destination mit Kundenbeziehung

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2017

Was bedeutet Fokussierung der Marke für Laax?

RG: „Über die Merkmale Freestyle, Greenstyle und Digital  positioniert und differenziert sich Laax/die Weisse Arena Gruppe im Bergtourismus, hier ist man weltweit führend. Gleichzeitig orientieren sich alle drei Merkmale an globalen Megatrends. Das verdeutlicht die zukunftsorientierte, und konsequent auf Marktführerschaft  ausgerichtete längerfristige Strategie, respektive Vision. In deren Umsetzung gilt die Devise: stete Orientierung am KundennutzenTrial an ErrorFeedback und Iteration. Anstelle von Perfektion in der Theorie und Scheitern in der Praxis."

Wie nutzen Sie die Digitalisierung in der Kundenansprache?


RG: „Die Digitalisierung kann als wohl wichtigster Treiber  bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells nicht externen Providern überlassen werden. Es braucht diese Kompetenzen und damit die besten Leute intern im Unternehmen. Die Weisse Arena Gruppe bildet das ideale "real world Labor" für ein digitales Berg-Leisure-Unternehmen.  Die Auswertung der gewonnenen Daten ermöglicht individualisierte Value Propositions für jeden Kunden. Know your Customer!" 

Weshalb kann sich Laax mehr auf der Weltkarte als gegen andere Schweizer Destinationen positionieren? 

RG: 
„Von der "traditionellen Bergbahn" entwickelt sich die  Weisse Arena über mehreren Stufen in Richtung einer globalen Leisure-Plattform. Dabei sind nicht die Assets oder der Besitz von Anlagen, Immobilien oder sogar der vermieteten Skis entscheidend. Vielmehr die Möglichkeit der Nutzung für die Kunden verfügbar zu machen. Die Weisse Arena besitzt und bewirtschaftet als wichtigstes Asset die Kundenbeziehung. Dieser Wandel erscheint im Vergleich zu vielen noch eher traditionell ausgerichteten Bahnen tatsächlich als Revolution, der Weg dahin erfolgte und erfolgt aber in vielen kleinen Schritten und eher als Evolution.  
1. Lokal Kernleistung Bergbahn. Das sind Uphill Transportation, Pisten und Gastro  
2. Lokal integriertes Tourismusunternehmen aus einer  Hand durch ergänzende Leistungen wie Hotellerie, Rental, Skischule usw.  
3. Lokale digitale Plattform . Das heisst kundenseitig sind alle Leistungsangebote auf der Plattform integriert. Immer stärker werden auch intern-betriebliche Prozesse integriert.  
4. Globale digitale Plattform in dem die Plattformen auch  für andere Destinationen geöffnet werden. Das bedeutet die "digitale Logistik" kann anderen Destinationen als Service angeboten werden.

Herzlichen Dank!

„Entscheidender Faktor, um sich von seiner Konkurrenz abzuheben"

„Entscheidender Faktor, um sich von seiner Konkurrenz abzuheben"

Philip Hohl, Managing Partner bei adRingo, berichtet über Native Advertising, welches die Bedürfnisse der Kunden durch Storytelling in den Mittelpunkt stellt.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2017

Warum funktioniert Native Advertising für Unternehmen besser als eine klassische Werbeform?

Die Wirksamkeit konventioneller Online Marketing Aktivitäten lässt immer mehr nach. Display Ads überschwemmen den User, der zunehmend immun gegen klassische Online Werbung wird. Native Advertising – ein Bestandteil von Content Marketing – setzt den Content in den Vordergrund. Statt einfach nur Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, stellt Native Advertising durch Storytelling die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt. Durch die Platzierungen der Native Ads wird der User in dem Moment abgeholt, wo er offen für interessanten Content ist und auch die Zeit hat, diesen zu lesen. Zudem wird der potentielle Kunde in einem Umfeld abgeholt, wo er sich wohl fühlt. Somit wird Native Advertising nicht als störend empfunden und darum ist der User offener für diese Werbeform.

Wo findet Native Advertising bei adRingo Einsatz und welche Möglichkeiten stehen dieser Werbeform noch offen?

Wir setzen unsere Native Produkte für verschiedene Kunden aus verschiedenen Branchen ein. Sei dies nun die Versicherungs-, Finanz-, Automobil- oder die Getränkebranche. Make your Content relevant. Denn wenn sich ein User mit dem Content eines Brands auseinandersetzt, dann setzt er sich auch mit dem Brand selber auseinander. Durch interessanten und hochwertigen Content wird für den User ein Mehrwert generiert, welcher bei diesem auch ein höheres Vertrauen in einen Brand schafft. Es kann also der entscheidende Faktor sein, sich von seiner Konkurrenz abzuheben.

Wie lässt sich Reichweite und Qualität bei Native Advertising steuern?

Die Qualität der Ads wird in der Regel vom Werbekunden gesteuert. Gleiches gilt für das Targeting. Titel, Anrisstext und Bild entscheiden, welche Zielgruppe angesprochen wird. Die Reichweite wird durch die Publisher bestimmt. Wir bei adRingo arbeiten mit Schweizer Premium Newsportalen zusammen. Somit garantieren wir eine exklusive Premiumplatzierung, welche für eine hohe Qualität und Reichweite steht. Unser System optimiert die Platzierung zusätzlich nach Performance. Somit wird der Werbefranken nicht verschwendet und generiert nachhaltigen und messbaren Erfolg.

Vielen Dank für das Interview!

"Effizientes und effektives Zielgruppen-Targeting im TV"

"Effizientes und effektives Zielgruppen-Targeting im TV"

Martin Schneider, CEO von ADMEIRA im Kurzinterview über die Perspektiven des Zusammenschluss von ADMEIRA und die Anforderungen an Marken in Zeiten des "digitalen Wandel".

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2016

1. ADMEIRA präsentiert beim SCHWEIZER MARKENKONGRESS das Forum „Neue Perspektiven“. Welche neue Perspektiven ermöglichen Sie nach dem Zusammenschluss dem Schweizer Werbe-und Medienmarkt?
M.S.:
 "Der Zusammenschluss komplementärer Assets und Kompetenzen ermöglicht die gemeinsame Entwicklung neuer, innovativer Werbeformen und -technologien in der Schweiz, die keiner der drei Partner im Alleingang anbieten könnte. Diese Innovationen machen beispielsweise TV-Werbung interaktiv und erlauben erstmals effizientes und effektives Zielgruppen-Targeting im TV."

2. Der Medienmarkt befindet sich in einem fundamentalem Umbruch, Stichwort „Digitaler Wandel“. Auf was kommt es für Marken in Zukunft an, wahrgenommen zu werden?
M.S.: 
"Aufgrund der Digitalisierung ist der Werbemarkt immer mehr globalisiert, technologisiert und fragmentiert. Langfristig kann man nur bestehen, wenn man Technologiesysteme, Daten und exklusiven Zugang zu hochstehenden Inhalten mit dem Vermarktungs-Know-How bündeln und unter einem Dach anbieten kann. Admeira ist eine Anwort auf  die sich stark verändernden Bedürfnisse von Werbeauftraggebern und Schweizer Medien. Eines von mehreren Zielen des Joint Ventures ist es, dass Werbetreibende zukünftig einfacher und effizienter von integrierten, individuellen Kommunikationslösungen über alle Medienkanäle hinweg profitieren und dadurch jede Zielgruppe in der Schweiz noch wirksamer erreichen können. Attraktive Kombi-Angebote und kundenindividuell zugeschnittene Lösungen über alle Mediengattungen werden das Angebot bereichern."

3. ADMEIRA ist seit April offiziell am Markt...Können Sie bereit ein erstes Fazit ziehen, welche Learnings gibt es?
M.S.:
 "Der Marktlaunch ist uns wunderbar gelungen. Darüber freue ich mich sehr. Alle in das Projekt involvierten Personen hatten nebst den Vorbereitungen für den Start von Admeira nebenher noch das normale Tagesgeschäft abzuwickeln. Das war für alle von uns eine grosse Herausforderung. Das Interesse an uns und unseren Dienstleistungen ist erfreulicherweise insbesondere von den Werbeauftraggeben sehr gross. Dass das Vorhaben nicht nur auf Befürworter stösst, war auch klar. Die Debatte zeigt aber auch die Wichtigkeit von unserem Vorhaben. Dies ist sehr motivierend und anspornend für die Zukunft. Denn noch stehen wir ganz am Anfang und es gibt noch viel zu tun."

Vielen Dank für das Interview!

"Viele Branchen sind (noch) kreatives Brachland"

"Viele Branchen sind (noch) kreatives Brachland"

Gabriel Peisker, Creative Director von erdmannpeisker, im Kurzinterview über Möglichkeiten und Chancen der KMU Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2016

1. Welche Kanäle der „KMU Kommunikation“ funktionieren besonders gut und weshalb?
G.P.:
 "Laut einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz ist der Top-Kanal heute immer noch das persönliche Gespräch und die Beziehungspflege, was für KMU mit direktem Kundenkontakt auch gut nachvollziehbar ist. Hier eröffnen die digitalen Medien und Social Media völlig neue Wege der Kontaktnahme und Kundenpflege. Gleich danach folgt das Internet. Der digitale Kunde ist heute im Netz, sucht, informiert und tauscht sich aus. Dies bietet grosse Chancen. Da sehen wir aber auch einen grossen Nachholbedarf für KMU. An dritter Stelle werden Anzeigen und Messen genannt. Gerade die Messen sind sicher branchenspezifisch zu sehen. Aus eigener Erfahrung können wir aber bestätigen, dass viele traditionelle Kanäle auch heute noch wichtig und richtig sind. Wir müssen in der Überführung von traditionellen Formen der Kommunikation sorgfältig vorgehen."

2. Wie können kleine und mittlere Unternehmen und Marken in der Kommunikation agieren, um die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen?
G.P.:
 "Ausgangspunkt ist auch heute noch eine eigenständige und relevante Botschaft, die aufmerksamkeitsstark inszeniert wird. Wenn wir diesen Kern haben, kann ein KMU mit einer guten Kreation enorm herausstechen, denn wir sehen viele Branchen, die heute noch kreatives Brachland sind. Zudem ist sicher das transmediale Storytelling ein wichtiges Stichwort: Integriert im Vorgehen und mediengerecht in der Aufarbeitung der Themen. Und eine veränderte Haltung: viele KMU sind in ihrer Zusammenarbeit sehr serviceorientiert, in der Kommunikation z.B. im Internet aber noch sehr abwartend und selbstbezogen."

3. Gibt es Vorteile der KMU Kommunikation im Gegensatz zu grossen „Marken-Playern"?
G.P.:
 "Die grössten Vorteile sehen wir vor allem auf der Kundenseite: die Entscheidungswege sind kurz und man redet meistens direkt mit den Entscheidungsträger. Dies kann zu sehr schellen Reaktionszeiten führen. Wir haben z.B. für Bimbosan einen Tag nach der Geburt der Federer-Zwillinge (es war Sonntag!) eine sehr erfolgreiche und aufmerksamkeitsstarke 2 für 1 Aktion durchgeführt. Da sind wir auch gleich beim zweiten Punkt: die Entscheidungen werden nicht firmenpolitisch gefällt. Mit guten Argumenten und Ideen kann man die Entscheidungsträger von einer aufmerksamkeitsstarken und risikoreicheren Massnahme überzeugen, was durch die Instanzen eines Konzerns sehr schwierig wird."

Vielen Dank für das Interview!

"Influencer Marketing hinterlässt einen positiven Eindruck der Marke"

"Influencer Marketing hinterlässt einen positiven Eindruck der Marke"

Fabian Plüss, Geschäftsführer von Kingfluencers, im Kurzinterview über den Erfolg und die Zukunft von "Influencer Marketing" und den Mehrwert gegenüber herkömmlichen Marketing-Maßnahmen.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2016

Wer sind aktuell die Influencer „Stars“ und was macht Ihren Erfolg aus?

F.P.: "Unsere Kingfluencers Stars sind nicht die berüchtigten ganz grossen Namen wie „Federer & Co.“. Diese Stars sind einerseits sehr teuer und auf der anderen Seite doch schon sehr verbrauchte Werbeträger. Kingfluencers bedient sich den mittelgrossen Namen wie Elias Ambühl, Dominique Rinderknecht, Nicolas Müller, Kerstin Cook, Nadja Purtschert usw., die für Schweizer Verhältnisse sehr grosse Communities haben, eine top Performance an den Tag legen, und eine sehr grosse Glaubwürdigkeit und Credibility in ihren persönlichen, sozialen Netzwerken besitzen. Ihr Erfolg macht aus, dass sie authentische, subtile und sympathische Posts für Marken kreieren und verbreiten."

Welchen Mehrwert generiert Influencer Marketing im Gegensatz zu herkömmlichen Marketing-Maßnahmen?
F.P.: "Der Mehrwert von Influencer Marketing ist, dass die Influencer authentische, subtile, sympathische und persönliche Posts kreieren, welche nicht als plumpe Werbung wahrgenommen werden und so dem Follower einen positiven Eindruck der Marke hinterlassen wird. Man kann es als eine Art „Word of Mouth“ oder „Freund zu Freund“ Empfehlung betrachten. Bei einer Kampagne mit 20 Influencer sieht jeder Post etwas anders aus und ist auf den Influencer und dessen Community massgeschneidert, ohne dass die Brandmessage zu kurz kommt. Wir stimmen die Produkte und Brandmessages mittels professionellen Tools auf die Persönlichkeiten der Influencer ab, damit diese subtil, sympathisch und authentisch nach aussen getragen werden können - jeder Influencer steht zu 100% hinter den Produkten und konsumiert diese selber auch."

Wie wird Ihrer Meinung nach der Einfluss von Influencer in Zukunft sich entwickeln? Hype oder bald ein etabliertes Marketing-Instrument?
F.P.: "Es ist sehr wichtig, dass die Qualität der Influencer Posts sehr hoch sind. Plump gebrandete Influencer werden nicht lange über Wasser bleiben. Wir von Kingfluencers verstehen dies unter anderem als unsere Aufgaben, zwischen den verschiedenen Bedürfnissen der Brands und den Influencer zu vermitteln. Weniger offensichtliches Branding, tollen Mood, Lifestyle, schöne Stories und Brandwelten sind im Bereich Influencer Marketing viel effizienter und haben wesentlich grössere Interaktionsraten, und wirken am Ende viel Glaubwürdiger. Die Konsumenten sind sehr Werbeaffin geworden, sobald die Werbung als „Werbung" identifiziert ist, ist es bei den meisten Menschen vorbei und wirkt kontraproduktiv für den Brand. Gut gemachtes Influencer Marketing/Publishing wird zu einem etablierten Marketing-Instrument, das beweist das Ausland schon seit Jahren."

Vielen Dank für das Interview!

"Jeder Brand hat sein Geheimnis"

"Jeder Brand hat sein Geheimnis"

Ralph Herrmann, Inhaber von Heads Corporate Branding im Kurzinterview über die Erfolgsfaktoren starker Marken und die Learnings von Ansätzen der Kriminalpsychologie in der Markenführung.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2016

Was sind die Erfolgsfaktoren, wenn Marken zu einem „Love Brand“ werden wollen? Wie schafft man es die Kundensympathien für sich zu gewinnen?

R.H.: "Wie schafft man es, ein Herz für sich zu gewinnen? Indem man sich bei der angebeteten Person attraktiv in Szene setzt? Möglicherweise. Viel erfolgreicher ist aber, wer ganz genau zuhört, höchstes Interesse und Verständnis zeigt und Wünsche von den Augen ablesen kann. Bei Marken ist es ganz ähnlich: Eine «Liebesbeziehung» zwischen Marke und Kunde entsteht dann, wenn es der Marke gelingt, sich auf die individuellen und sich verändernden Einstellungen und Motive auszurichten und die Wünsche des Kunden zu übertreffen."

Welche Prozesse müssen dazu vollzogen werden? Was ist Ihrer Erfahrung nach ein erfolgreiches „Marken-Gerüst“?
R.H.: 
"Das Gerüst besteht aus drei Pfeilern: Authentizität, Relevanz und Differenzierung. Eine Marke ist nur so authentisch, wie sie von den Mitarbeitenden gelebt werden kann. Eine Marke ist nur so attraktiv, wie sie die Bedürfnisse der Kunden trifft. Und eine Marke ist nur so eigenständig, wie sie eine echte Alternative darstellt. Gelingt es ihr, diese Pfeiler aufrecht zu halten, ist sie gut gerüstet."

Beim SCHWEIZER MARKENKONGRESS präsentieren Sie das Forum „Brand Profiling“und präsentieren unter anderem einen FBI-Profiler als Speaker. Was kann man von der Vorgehensweisen von Kriminalpsychologen für die Markenführung nutzen?
R.H.: 
"Vor einigen Jahren haben wir uns gefragt, ob wir nicht noch effizienter und präziser zum Markenkern unserer Kunden vordringen können. Dabei haben wir den Fallanalytiker Dr. Thomas Müller kennengelernt und erfahren, wie FBI-geschulte Profiler in hohem Tempo und mit wenig Anhaltspunkten rasch zum Ziel kommen. Von der Denkweise eines Profilers kann man viel für die Markenführung nutzen. Ein wichtiges Learning ist zum Beispiel, sich selbst in der Analyse aus der Bedeutung zu nehmen. Jeder Fall, respektive jeder Brand, hat sein eigenes Geheimnis, das es zu ergründen und auszuspielen gilt. So erhöhen wir mittels Ansätzen des Profilings die Objektivität unserer Analyse. Weitere nutzbringende Parallelen von Profiling und Branding dann aber am SCHWEIZER MARKENKONGRESS."

Vielen Dank für das Interview!

STRESS: "Glaubhaftes" VW-Testimonial

STRESS: "Glaubhaftes" VW-Testimonial

Oliver Stegmann, Markenchef VW PW bei der AMAG Automobil- und Motoren AG, im Interview über "Sympathieträger" STRESS als VW-Testimonial und die Ziele Volkswagens mit der "Road to Blue"-Kampagne.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2015

Wie haben Sie die Arbeit mit Rapper STRESS als Testimonial für die VW-Kampagne „Road to Blue“ empfunden? Aus welchen Gründen wurde er als Markenbotschafter ausgewählt?

O.S.: "Die Zusammenarbeit mit STRESS im Rahmen der "Road to Blue"-Kampagne war sehr professionell und angenehm. Er hat von Beginn weg aktiv an der Entwicklung der Kampagne mitgearbeitet. Unsere Wahl fiel auf STRESS, da er sich seit langem glaubhaft für das Thema Nachhaltigkeit einsetzt und ein Sympathieträger in der ganzen Schweiz ist."

Was erhoffen Sie sich für die Marke VW durch die „Road to Blue“-Werbekampagne? Welchen Stellenwert nimmt Social Media in der Kampagne ein?
O.S.: 
"Das Ziel der Kampagne ist es, VW als verantwortungsvolle Marke zu positionieren, welche mit energieeffizienten Antrieben die Umwelt schont. Social Media nimmt einen grossen Stellenwert ein, die Kampagne ist z.B. mit über 220'000 Aufrufen auf YouTube sehr erfolgreich aufgenommen worden."

Was dürfen die Teilnehmer von Ihrem Vortrag am SCHWEIZER MARKENKONGRESS erwarten?
O.S.: 
"Weitere interessante Insights zu VW und der "Road to Blue"-Kampagne."

Vielen Dank für das Interview!

Ragusa: "Verjüngungsprozess mit Lara Gut"

Ragusa: "Verjüngungsprozess mit Lara Gut"

Heinz Reber, Vertriebs- und Marketingleiter bei Chocolats Camille Bloch, im Interview über den Verjüngungsprozess der Marke Ragusa und den Anteil, den Markenbotschafterin Lara Gut daran hat.

SCHWEIZER MARKENKONGRESS 2015

Wie lautet Ihr persönliches Fazit zur (bisherigen) Zusammenarbeit mit Ragusas Markenbotschafterin Lara Gut? Ist die Neupositionierung der traditionellen Marke Ragusa gelungen?

H.R.: "Eine wichtige Zielsetzung und gleichzeitg grosse Herausforderung ist, wie man die 73-jährige Kultmarke Ragusa verjüngern kann, um auch nachkommende Generationen zu begeistern. Um diesen Verjüngungsprozess umsetzen zu können, wollten wir aus den bisherigen Kommunikationsbahnen ausbrechen und Ragusa ein Gesicht geben. So kam es, dass wir auf die erfolgreiche Athletin Lara Gut aufmerksam wurden und schliesslich mit Ihr eine gut funktionierende Partnerschaft aufbauen konnten.
Unsere Analysen haben ergeben, dass die Verbindung von Lara Gut und Ragusa nicht nur bei der jungen Zielgruppe positiv ankommt, sondern auch bei der älteren Generation. Das ist für uns sehr wichtig, denn wir wollen die bestehenden Kunden mit dem neuen Ragusa-Markengesicht nicht vor den Kopf stossen. Zusätzlich ist die Kombination zwischen der Innovation Ragusa Blond und Lara Gut optimal. Ausgehend von den erwähnten Zielsetzungen, die wir mit Lara Gut erreichen wollen, befinden wir uns also auf einem guten Weg."

Lara Gut ist eine der am besten vermarkteten Schweizer Sportlerinnen. Die Reihe der Sponsoren ist lang. Wie wichtig war Ihnen Exklusivität?
H.R.: 
"Ein Haupt-Sponsoring ermöglicht es dem Unternehmen sich deutlich zu profilieren. Eng im Zusammenhang mit dem Auftritt als Haupt-Sponsor steht der wesentliche Vorteil der Exklusivität. Somit sichert sich der Sponsor, dass der Sponsornehmer von keinem anderen Unternehmen aus der gleichen Branche unterstützt wird. Das war auch für uns der wichtigste Ansatz. Um jedoch effektiv zu sein, müssen sich die Sponsoring-Aktivitäten möglichst nahtlos in die Kommunikationsstrategie der Marke Ragusa einfügen. Dies haben wir getan, indem wir Lara Gut in zwei TV-Spot-Kampagnen als Hauptdarstellerin in Szene gesetzt haben."

Auf was dürfen sich die Zuhörer freuen, wenn Sie am 18. Juni beim SCHWEIZER MARKENKONGRESS das Erfolgsrezept von Ragusa preisgeben?
H.R.: 
"So laut und kantig wie Ragusa mit der neuesten Kreation "Blond" rockt keine andere Schokolade. Die Kultmarke aus dem Hause Chocolats Camille Bloch erfindet sich mit Innovationen immer wieder neu. In der Kommunikation arbeitet der Premiumhersteller von Schokoladenspezialitäten seit 4 Jahren mit der Schweizer Skirennfahrerin Lara Gut zusammen, um die Neupositionierung des Schweizer Schokoladenklassikers zu verjüngern."

Vielen Dank für das Interview!